Kaddarina und drum rum

Alles von mir und über mich! Und auch über andere. Aber doch meins. Mit Stimmungsschwankungen. Zauberschön! :-)
Und mit Grafikgästebuch! Sowas macht auch viel mehr Spaß!

Sonntag, April 30, 2006

O'Zapft Is! - oder: Mein erstes Mal war blutig!

Hallo, und herzlich willkommen zu Ihrer ersten Punktierung.
Denn heute war ich mal wieder Ersti. Und das nicht in der Uni, nein, ich bin der großen Familientradition erlegen und habe zum ersten Mal Blut gespendet.

Familientradition? Wieso Familientradition? Naja, so kitschig und weltverbesserisch es sich auch anhören mag, aber meine Eltern haben sich tatsächlich bei der Blutspende des Roten Kreuzes kennengelernt. Mein Papa war Ausbilder und meine Mama wollte wissen, wie sie möglichst viel Blut aus möglichst vielen Leuten mit möglichst wenig Aufwand/Toten quetschen kann. Und neben vielen geheimen Käsekästchen- und Galgenmännchenspielereien hat sie auch das gelernt. Ab da war sie dann echte Helferin. Ein Helferlein quasi. *kchi* *daran erinnert fühl.* Und sie weiß noch immer viele kleine Horrorgeschichten zu erzählen.
Aber das sind andere Geschichten, und sollen ein anderes Mal erzählt werden ...

Sorry, aber ich bin zur Zeit immer voll im Banne der "Legenden von Phantásien". Sie sind einfach ... phantásisch. (Nein, kein t vergessen.)
Und wer noch nicht für mich zum Geburtstag hat ... *hähä*

Aber zurück zu dem, was ich eigentlich berichten wollte.
Heute war ich das erste Mal Blutspenden. Zusammen mit meiner Mama, weil ich mich ja alleine nicht traute. Ich Weichei. Memmiges Weichei.

Wer noch nie Blutspenden war, oder nie dabei war, als jemand anderes Blut spendete, dem sei gesagt: Ohne Perso geht nüscht und Erstis werden mit Gelb gekennzeichnet.
Nachdem ein Fragebogen ("Haben Sie AIDS? - Kennen Sie jemanden, der AIDS hat? - Schlafen Sie miteinander? - Waren Sie innerhalb des letzten Jahres im Ausland? - Warum haben Sie uns keine Karte geschickt?") ausgefüllt ist, muss man zu nem Arztgespräch ("Jetzt mal bitte hier unterschreiben ..." - "Darf ich mir das erst durchlesen?" - "... Na gut.") und darf sich danach zu den anderen Spendern gesellen.
Sobald jemand bemerkt, dass man Ersti ist, weil man ja den gelben Zettel mitschleift, werden wieder seichte Erheiterungen ausgetauscht ("Achja, dann kann man ja wieder die dicken Nadeln ausprobieren." Ha. Ha. Hammerwitz. -.-). Nun ja, lässt sich ertragen.

Irgendwann war ich dann an der Reihe, setzt mich brav auf's Stühlchen (ja, in der Tat, ich habe vor, alles zu beschreiben! Alles!) und mir wurde ne Stahlspitze in den Mittelfinger geschoben. Hallo? Das tat weeeh!! Danach wurde noch Fieber im Ohr gemessen (Immerhin 37,irgendwas ... "Durch die Aufregung." Glaub ich ohne Wimpernzucken.) und schon bekam ich meine Schläuche und Röhrchen und die große Plastiktüte für das Blut. Ab zum Zapfhahn. Hey, ich konnte mir sogar den Arm aussuchen, an dem gezapft werden sollte. Es war übrigens links.
Wir haben was gegen Rechte.
Also ... nicht gegen Rechte im Sinne von Bürgerrechte, das wäre doof, was dagegen zu haben, sondern halt die rechten Rechten ... ne? ... Ach Mann .... -.-

Jedenfalls lag ich dann da und ne Schwester (komisch, dabei bin ich Einzelkind) kam, um mich zu "punktieren", wie sie es so nett ausdrücken. Hab also ne Nadel in den Arm gekriegt (das im Zeigefinger war schlimmer) und nen Schwamm in der Hand gehabt, um den ein bisschen zu drücken. Blut pumpen.
Nach 10 Minuten war ich fertig, Mama auch, und wir haben uns dann auf diese Ausruhliegen gefläzt. Da kommt man drauf, weil man direkt nach der Abgabe eines halben Liters Blut nicht ganz so fit ist.
Hey, ich bin klein und schmächtig, ich brauche mein Blut!
... musste ich dann feststellen, denn nach etwa zwei Minuten wurde mir unglaublich heiß, mir standen Schweißperlen auf der Stirn, mir wurde schwindelig, schwarz vor Augen und beinahe hätte ich nach nem Eimer gerufen.
Echt, das war mal wieder so klar, die ganze Zeit memme ich rum, klage, dass ich das bestimmt nicht überleben werde, dass ich sicher zusammenklappe und verblute oder beides. Und dann, dann erschrecke ich mich, wenn wirklich was passiert. Denn wenn ich nicht schon gelegen hätte, ich wäre zusammengesunken. Blöd, das.
Auch die Schwester hat mich da so langsam verenden sehen und kam schnell gelaufen. Meine Liege wurde quasi umgedreht (Fuß über Kopf) und ich bekam erstmal ein Glas Cola vom RK-Helfer (und schon wieder denke ich an Düsentriebs Helferlein *g*). Dann kam noch ein Arzt, maß meinen Blutdruck ("Joah, zu wenig, trinken Sie mehr Cola, dann geht das schon wieder.") Also Cola her. Da ging's mir schon viel besser.

Tja, nach 10 Minuten war Mama fertig mit Regenerieren fertig.
Und wäre ich nicht so ne Memme gewesen, hätte ich sie zum Essen (Schlemmerbuffet, juchuu) begleiten können. So lag ich also noch weiter 25 Minuten länger dort, ließ mich vom Helferlein unterhalten und stufenweise wieder auf Kopf-über-Füßen stellen.
Aber dann konnte ich wacklig und zitternd auch der Völlerei frönen. Gut, ich hab nicht viel gegessen, sondern viele Cola getrunken. Aber es ging mir auch, obwohl ich schon über ne halbe Stunde im Hauptraum rumgegammelt hatte, mehr darum, ne ein bisschen zu verschnaufen.

Denn, echt mal:
Blutspenden ist ne feine Sache. Man hilft Leuten, die zu wenig Blut haben mit seinem Blut, das man schließlich wieder neu "replizieren" kann. Klasse Ding, bringt ein gutes Gefühl und nachher weiß man, welche Blutgruppe man hat.
Aber wenn man nen schlechten Tag hat oder das erste Mal da ist, kann das Spenden auch echt blöd sein.

Egal, ne gute Sache ist es allemal. Seht dies also als Spendenaufruf. Nur dass man halt Blut spendet.

Ist ja auch irgendwie billiger, oder?

Dienstag, April 25, 2006

Sonnenstichpost

Es ist heiß.

Die Sonne scheint, aber sie brutzelt einem (sprich: Rothaarigen mit Hautfaktor 0,3. Höchstens.) noch nicht die Haut von den Knochen.
Gute Sonne.
Nette Sonne.

Noch.

Denn ich weiß, in spätestens einer Woche, vorausgesetzt, es geht so weiter, wird die Sonne wieder gnadenlos brennen und glühen. Und zwar so, dass unbescholtene Studenten es sich zweimal überlegen, ob sie sich wirklich sooo nah an den See setzen sollen, oder doch lieber in die kühlen Kellergewölbe des Wissens zurückweichen.

Aber ich bin bereit.
Ich stehe hier mit meiner zwei Jahre alten Sonnencreme Lichtschutzfaktor (tolles Wort ^^) 60 und werde wachsam sein. Ich werde warten und schauen, wann die Wolken unter der gnadenlosen Brennglasfähigkeit des Lichtballs davonschmilzen (nicht "schmelzen", denn das wäre ein aktiver Vorgang! *lehrenden zeigefinger heb*), bis nichts mehr am Himmel ist, was die allesverschlingende Hitze aufhalten könnte.

Ob ich Angst habe?
Nein, ich habe keine Angst. Ich schaue nur den Tatsachen entgegen. Ich weiß, was passieren wird. Der letze Sommer hat mich zwar verschont (dank meiner Creme LSF 60), doch ich weiß, diese Saison wird schlimmer, ich werde starke Verbrennungen erleiden, auf den Schultern, auf den Armen, auf den Beinen, in den Kniekehlen (eine blöde Stelle für Sonnenbrand. Ich weiß es. Und meine Eltern auch.), auf den Zehen (keine Macht den Flip-Flops!), auf dem Hintern (Hot-Pans sind ein Werk des Teufels!), auf dem Scheitel (wie soll man sich da eincremen?) und nicht zuletzt, sondern traditionsgemäß zuerst: Im Gesicht. Auf der Nase.
Es wird ein Gemetzel werden.

Doch kampflos kriegt sie mich nicht! Ich werde mich in weiße Kleidung hüllen, jegliche Bestände an Sonnencreme LSF 60 (ich find's einfach zu geil, dass es so nen LSF gibt! *froi*) aufkaufen und in einem geheimen Keller bunkern. Ich weiß, die Zeit der flirrenden Luft hat erst begonnen. Und bald wird es wieder kühler.

Doch das ist nur die Ruhe vor dem Sturm!

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Samstag, April 22, 2006

10 Gründe ...

... weshalb Homo-Ehen verboten gehören!

01) Schwul oder lesbisch zu sein ist nicht natürlich. Echte Deutsche lehnen unnatürliche Dinge ab, wie zum Beispiel Brillen, Polyester oder Klimaanlagen.

02) Homo-Ehen werden auch andere Menschen ermutigen, schwul oder lebisch zu werden. Genau wie die Gesellschaft großer Leute einen ebenfalls groß macht.

03) Das Legalisieren der Homo-Ehe öffnet jedweder anderer Art von auffälligem Verhalten Tür und Tor. Manche Leute könnten sich sogar wünschen ihre Haustiere zu heiraten, weil ihr Hund auf den Hinterbeinen stehen und einen Ehevertrag unterschreiben kann.

04) Die ordentliche Ehe gibt es schon lange Zeit und hat sich seit dem nicht verändert; Frauen sind noch immer Eigentum, Schwarze können keine Weißen heiraten und Scheidungen sind illegal.

05) Die Hetero-Ehe verliert an Bedeutung, wenn die Homo-Ehe erlaubt ist. Die Heiligkeit der 55-Stunden-just-for-fun-Ehe von Britney Spears wird beschmutzt.

06) Die Hetero-Ehe ist richtig, da aus ihr Kinder entspringen. Schwulen/lebischen Paaren, zu jungen Paaren und alten Leuten sollte es nicht erlaubt sein zu heiraten, denn unsere Kinderheime sind noch nicht voll genug und die Welt braucht mehr Kinder.

07) Es liegt auf der Hand, dass schwule/lesbische Eltern auch schwule/lesbische Kinder großziehen, da "normale" Eltern auch nur "normale" Kinder erziehen.

08) Die Homo-Ehe wird nicht von der Religion unterstützt. In einer Theokratie wie bei uns sind die Werte der Religion dem gesamten Land auferlegt.

09) Kinder werden niemals wirklichen Erfolg haben können, wenn ihnen die weibliche oder männliche Rolle zu Hause fehlt. Deshalb verbietet unsere Gesellschaft auch Alleinstehenden Kinder groß zu ziehen.

10) Die Homo-Ehe wird die Grundfesten der Gesellschaft erschüttern; wir könnten uns niemals an neue soziale Normen gewöhnen. Genau wie wir uns auch nicht an Autos, die Dienstleistungswirtschaft oder eine längere Lebensspanne gewöhnen konnten.

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Dienstag, April 18, 2006

Forum fertiggestellt!!

Mit Trommelwirbel und Fanfarenschallwellen mache ich es hier bekannt:

Das Anastasisforum ist fertig!

Ab sofort darf sich jeder, der möchte im neuen (und außerdem ersten und einzigartigen) Forum zum Chor anmelden, der will. Die Adresse ist wiedermal hier in der Überschrift verlinkt, aber wer will, kann auch einfach hier klicken. Macht aber keinen Unterschied, ist die gleiche Adresse.

Also strömt alle zum Forum, schaut euch um, meldet euch an und postet, postet, postet!!!
Macht mich stolz! ;)

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Dienstag, April 11, 2006

Handschriftentest

Interessanter Link, den ich da unterschiebe ... (Ja, der Posttitel ist gleichzeitig eine Weiterleitung. Haha, total gewitzt! ^^ )
Hier mein Ergebnis:

Kadda ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.
Ist mir bisher nicht wirklich aufgefallen. Ich dachte, ich könnte mich anpassen ... vielleicht passe ich auch einfach die anderen an! *hähä*

Kadda ist bestrebt, nach außen etwas darzustellen.
Soso, bin ich das?

Kadda ist ein sehr gefühlsbestimmter Mensch.
Oft werden Entscheidungen gefühlsmäßig gefällt, obwohl bei
rein rationeller Überlegung eine andere Entscheidung die richtige wäre.
Kommt aber eher in emotionalen Momenten ... tze, keine Ahnung, wie häufig ich die hab.

Sie besitzt so etwas wie einen Beschützerinstinkt.
Ein wenig ist diese Eigenschaft von einer Tendenz zum Beherrschen anderer getrübt,
weshalb dieses Beschützen oft als nicht uneigennützig eingestuft werden muss.
Hey, ich bin stolze Blogbesitzerin! Klar will ich herrschen!!

Kadda ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt sie ihre Aufgaben.
Achso?

Kadda legt Wert auf eine Grunddistanz zu ihren Mitmenschen.
Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.
Stimmt.

Sie arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.
Ach, eben war ich noch Opfer meiner Emotionen!

Kadda ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.
Tja, das typische Anwaltskindsyndrom ...

Kadda ist ein impulsiver und phantasievoller Idealist.
Wenn man das über mich sagt ...

Sie hält nichts von übertriebener Toleranz. Ihre Antworten fallen schon mal etwas heftiger aus.
Irgendwo hat halt alles seine Grenzen!


Wie gesagt, interessanter Test. Hm, hab ich was daraus gelernt?
...
Ich glaub nicht. ^^'' Als herrschsüchtige Idealistin mit Stimmungsschwankungen hab ich micht nicht gesehen ...

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Mittwoch, April 05, 2006

Suspekt ist, wenn ...

- ich freiwillig einen Arzttermin mache.
- der Termin auch noch für mich gedacht ist.
- 20 Minuten nach Terminvergabe auch schon der Termin stattfindet.
- ich dann wirklich bei der Ärztin auftauche.
- kein Mensch im Wartezimmer ist und ich sofort ins Sprechzimmer geschickt werde.
- mir Blut abgenommen wird und ich nicht umfalle, weil ich schon auf der Liege liege.
- meine Schilddrüse ultraschalltiert (Neologismus der Stunde!) wird und sie in Ordnung ist. (Schilddrüsenbeschwerden liegen in der Familie, von daher ist es wirklich suspekt!)
- ich dann auch noch einem EKG unterzogen werde, der herausfindet, dass es "ein paar kleine Abweichungen" gibt, die aber "keinen Grund zur Sorge" geben.
- die Arztpraxis noch immer leer von anderen Patienten ist, als ich schließlich wieder gehe.
- dass dieser gesamte Artzbesuch nichtmal ne Viertelstunde in Anspruch genommen hat.

Verrückte Welt.

Aber es geht ja noch weiter.
Suspekt ist nämlich auch, wenn ich 8 Stunden nach der Blutabnahme ne Erkältung krieg.

Mich beschleicht das dumpfe Gefühl, dass all meine Antikörper zur Erkältungsabwehr in dem kleinen Röhrchen Blut versammelt waren.
Na toll.

*schnief*