Unfairnessen. (Mit Schwa!)
Es gelüstet mich danach, wieder etwas zu bloggen. Und dieses Mal werde ich nicht mit so nem tollen Knüller anfangen, sondern sage einfach:
"Das Leben ist nicht fair, nə?"
Pah, als ob das was Neues wäre. Wohl nicht, jeder merkt das irgendwann. Da läuft einem der Hund weg, man stößt sich den dicken Zeh oder der Teller des Lieblingsporzellans fällt runter, sodass man sich gleich ein ganz neues Service kaufen muss, weil es keine Einzelstücke mehr gibt.
Aber das Leben ist halt ne Schlamp ... ähm, einfach fieß und gemein. Und das müssen manche Leute eben am eigenen Leib spüren.
Beispielsweise ein Mädchen, das ich kennengelernt habe. Ihr Mutter hat Krebs, macht Chemotherapie und sie steckt dann manches Mal in der Bredullie. Natürlich liebt sie ihre Mutter, es macht sie fertig, ihr Mutter so krank sehen zu müssen und ihr nicht helfen zu können. Außer eben mal einen Eimer zum Übergeben hinstellen zu können.
Tolle Hilfe, da fühlt man sich gleich besser, was?
Dieses Mädchen ist also da mit ihrer Mutter. Und Mutter bleibt Mutter. Aber Chemotherapie bleibt Chemotherapie. Was also, wenn die Mutter, wie Mütter das eben manchmal können, wieder nervt, das Mädchen keine Nerven mehr für solche Spirenzchen hat und einfach nur noch ihre Ruhe haben will!, was also dann? Sie zerfließt vor Mitgefühl, Hilflosigkeit und Trauer und kann so ihrem Frust keinen Ausdruck geben, fühlt sich schuldig, dass sie überhaupt solche Gedanken hat.
Bewundernswert genug, dass sie diese Belastung aushält. Nicht nur die Kranken selbst leiden unter der Krankheit.
Ich will hier auf nichts hinaus, ich möchte nur aufmerksam machen. Und möchte zum Nachdenken anstacheln. Was man mit meinem Geschreibsel macht, sei jedem selbst überlassen, ich will nur sagen:
Das Leben ist einfach nicht fair!
Andere Unfairnessen (mein heutiger Neologismus) gibt es natürlich auch. Beispielsweise als unmittelbar Betroffener. Mit Geschwüren, von denen man erst seit sehr kurzer Zeit weiß, dass sie da sind und man plötzlich, ja, ganz plötzlich, ins Krankenhaus muss. Schipp schnapp, Bauch auf, kratz kratz, Zeug raus, pieks zieh, Bauch zu. Augen auf, Tablette rein, Schmerz weg, Gefühl auch. Bald alles wieder gut.
Alles ganz schnell, ohne viel Aufhebens. Und trotzdem ein Einschnitt (nə?), der nicht einfach nahtlos (nə?) wieder ins normale Leben überwechseln lässt.
Fair finde ich das auch nicht. Klar, unfairer wäre es, wenn nichts getan würde, aber unfair ist auch, überhaupt so ein Geschwülst zu bekommen und Millionen anderer Menschen nicht. Für den Betroffenen immer ... tja, dumm gelaufen.
Noch mehr Unfairnessen?
Gut, eine kommt noch.
Es ist unfair, wenn eine Klausur geschrieben wird und jemand nicht dafür lernt, aber trotzdem durch Abschreiben mit 11 Punkten besteht, während jemand, der dafür wirklich gelernt hat, nicht besteht. Unfairnessen des Alltags eben.
Und man kann nichts dagegen tun.
Unfairnessen hinzuzufügen? Ab in die Comments damit!
"Das Leben ist nicht fair, nə?"
Pah, als ob das was Neues wäre. Wohl nicht, jeder merkt das irgendwann. Da läuft einem der Hund weg, man stößt sich den dicken Zeh oder der Teller des Lieblingsporzellans fällt runter, sodass man sich gleich ein ganz neues Service kaufen muss, weil es keine Einzelstücke mehr gibt.
Aber das Leben ist halt ne Schlamp ... ähm, einfach fieß und gemein. Und das müssen manche Leute eben am eigenen Leib spüren.
Beispielsweise ein Mädchen, das ich kennengelernt habe. Ihr Mutter hat Krebs, macht Chemotherapie und sie steckt dann manches Mal in der Bredullie. Natürlich liebt sie ihre Mutter, es macht sie fertig, ihr Mutter so krank sehen zu müssen und ihr nicht helfen zu können. Außer eben mal einen Eimer zum Übergeben hinstellen zu können.
Tolle Hilfe, da fühlt man sich gleich besser, was?
Dieses Mädchen ist also da mit ihrer Mutter. Und Mutter bleibt Mutter. Aber Chemotherapie bleibt Chemotherapie. Was also, wenn die Mutter, wie Mütter das eben manchmal können, wieder nervt, das Mädchen keine Nerven mehr für solche Spirenzchen hat und einfach nur noch ihre Ruhe haben will!, was also dann? Sie zerfließt vor Mitgefühl, Hilflosigkeit und Trauer und kann so ihrem Frust keinen Ausdruck geben, fühlt sich schuldig, dass sie überhaupt solche Gedanken hat.
Bewundernswert genug, dass sie diese Belastung aushält. Nicht nur die Kranken selbst leiden unter der Krankheit.
Ich will hier auf nichts hinaus, ich möchte nur aufmerksam machen. Und möchte zum Nachdenken anstacheln. Was man mit meinem Geschreibsel macht, sei jedem selbst überlassen, ich will nur sagen:
Das Leben ist einfach nicht fair!
Andere Unfairnessen (mein heutiger Neologismus) gibt es natürlich auch. Beispielsweise als unmittelbar Betroffener. Mit Geschwüren, von denen man erst seit sehr kurzer Zeit weiß, dass sie da sind und man plötzlich, ja, ganz plötzlich, ins Krankenhaus muss. Schipp schnapp, Bauch auf, kratz kratz, Zeug raus, pieks zieh, Bauch zu. Augen auf, Tablette rein, Schmerz weg, Gefühl auch. Bald alles wieder gut.
Alles ganz schnell, ohne viel Aufhebens. Und trotzdem ein Einschnitt (nə?), der nicht einfach nahtlos (nə?) wieder ins normale Leben überwechseln lässt.
Fair finde ich das auch nicht. Klar, unfairer wäre es, wenn nichts getan würde, aber unfair ist auch, überhaupt so ein Geschwülst zu bekommen und Millionen anderer Menschen nicht. Für den Betroffenen immer ... tja, dumm gelaufen.
Noch mehr Unfairnessen?
Gut, eine kommt noch.
Es ist unfair, wenn eine Klausur geschrieben wird und jemand nicht dafür lernt, aber trotzdem durch Abschreiben mit 11 Punkten besteht, während jemand, der dafür wirklich gelernt hat, nicht besteht. Unfairnessen des Alltags eben.
Und man kann nichts dagegen tun.
Unfairnessen hinzuzufügen? Ab in die Comments damit!


2 (Un)erwünschte(r) Kommentar(e):
(So viele Klammern ... )
Dazu meldete sich
Tantalus auch zu Wort, nämlich dann: (Dienstag, 01 August, 2006)
Nee, also Unfairnessen haste ja genug demonstriert, ich will bissi stressen mit nem RECHTSCHREIBFEHLER :D
Jaaa, grausam nich wahr? ^^
Guck dir mal deinen Satz hier an:
"Schipp schnapp, Bauch auf, kratz kratz, Zeug raus, pieks zieh, Bauch zu. Augen auf, Tablette rein, Schmerz weg, Gefühl auch."
Ganz am Anfang is da was faaalsch ^.^
Oder Absicht? o.O Nuja, ich wollt dich nur mal "freundlich" drauf aufmerksam machen *gg*
Dazu meldete sich
Kaddarina auch zu Wort, nämlich dann: (Dienstag, 01 August, 2006)
Tze, Splissmaker! :P
Alle Rechtschreibfehler sind gewollt und zur Unterhaltung der Blogleser gedacht. *g*
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