Gebranntes Kind
Es ist heiß. Lächerlich heiß. Samstag fror ich während der Arbeit noch, der Regen tat sein übriges. Gestern war es schon viel wärmer, weshalb mein Pullover die falsche Wahl für den Tag war, aber heute ist es nur noch backofenheiß.
Und ich muss gleich raus in die Stadt, auf die Straße, und die Arbeitskleidung sieht das Arbeitspoloshirt und festes Schuhwerk vor. Und. Lange. Jeans. Keine knielangen Jeans, keine 3/4-Hosen, keine Hot Pants (als ob ich sowas überhaupt tragen würde), nein, lange, die Knöchel bedeckende Jeans.
Pech für mich, dass ich nur meine Ganzjahresjeans zur Verfügung habe, die ich auch im harten Winter trage. Zwar manchmal ergänzt durch schienbeinbedeckende Stulpen, doch auch das nicht an jedem Schneetag. In der Schublade ist noch eine andere, etwas dünnere Jeans. Ich würde sie auch anziehen, wenn die Waage nicht so fiese Dinge behauptet hätte und ich heute Abend nicht zu ausuferndem Essen eingeladen wäre. Jetzt trau ich mich nicht. Muss ich eben in die Winterjeans. Immerhin spendet sie Schatten.
Den können meine Beine ganz gut gebrauchen, gestern hab ich mich ordentlich verbrennen lassen.
Wir haben zur Zeit Besuch im Elternhaus und deshalb mitsamt des Besuches einen Tagesausflug an die Nordsee unternommen. Als die Sonne uns eingeholte hatte, hab ich mir auch brav das Gesichtchen eingecremt, schließlich kenne und verachte ich die pinke Haut, die mir sonst nach spätestens einer Stunde die Wangen, Stirn, Nase und Kinn anschwellen lässt, sodass Mimik, wenn überhaupt noch möglich, nur sehr schmerzhaft vonstatten gehen kann.
Ich vergaß meinen Hals und den Nacken.
Und die Schienbeine, die ich aufgrund eines Wattmatschspaziergangs danach durch hochgekrempelte Hosenbeine der Welt präsentierte.
Und ich vergaß meine Unterarme, die durch die Arbeit eigentlich schon braun und Sonne gewohnt sind. Aber wohl nicht so starke.
Nun habe ich ein Sonnenbrandcollier, das zweistündiges Headbangen am Vorabend imitieren will, bald knackebraune Arme und Schienbeine und Waden, die protestieren, wenn ich die Beine übereinander schlage, oder, achja, lange Hosen anziehen will.
Ich wünsche mir selbst jetzt viel Spaß beim arbeiten.
Die Sonnencreme nehm ich heute mal mit und werde sie großzügiger verteilen.
Und nein, ich werde keine Fotos posten.
Und ich muss gleich raus in die Stadt, auf die Straße, und die Arbeitskleidung sieht das Arbeitspoloshirt und festes Schuhwerk vor. Und. Lange. Jeans. Keine knielangen Jeans, keine 3/4-Hosen, keine Hot Pants (als ob ich sowas überhaupt tragen würde), nein, lange, die Knöchel bedeckende Jeans.
Pech für mich, dass ich nur meine Ganzjahresjeans zur Verfügung habe, die ich auch im harten Winter trage. Zwar manchmal ergänzt durch schienbeinbedeckende Stulpen, doch auch das nicht an jedem Schneetag. In der Schublade ist noch eine andere, etwas dünnere Jeans. Ich würde sie auch anziehen, wenn die Waage nicht so fiese Dinge behauptet hätte und ich heute Abend nicht zu ausuferndem Essen eingeladen wäre. Jetzt trau ich mich nicht. Muss ich eben in die Winterjeans. Immerhin spendet sie Schatten.
Den können meine Beine ganz gut gebrauchen, gestern hab ich mich ordentlich verbrennen lassen.
Wir haben zur Zeit Besuch im Elternhaus und deshalb mitsamt des Besuches einen Tagesausflug an die Nordsee unternommen. Als die Sonne uns eingeholte hatte, hab ich mir auch brav das Gesichtchen eingecremt, schließlich kenne und verachte ich die pinke Haut, die mir sonst nach spätestens einer Stunde die Wangen, Stirn, Nase und Kinn anschwellen lässt, sodass Mimik, wenn überhaupt noch möglich, nur sehr schmerzhaft vonstatten gehen kann.
Ich vergaß meinen Hals und den Nacken.
Und die Schienbeine, die ich aufgrund eines Wattmatschspaziergangs danach durch hochgekrempelte Hosenbeine der Welt präsentierte.
Und ich vergaß meine Unterarme, die durch die Arbeit eigentlich schon braun und Sonne gewohnt sind. Aber wohl nicht so starke.
Nun habe ich ein Sonnenbrandcollier, das zweistündiges Headbangen am Vorabend imitieren will, bald knackebraune Arme und Schienbeine und Waden, die protestieren, wenn ich die Beine übereinander schlage, oder, achja, lange Hosen anziehen will.
Ich wünsche mir selbst jetzt viel Spaß beim arbeiten.
Die Sonnencreme nehm ich heute mal mit und werde sie großzügiger verteilen.
Und nein, ich werde keine Fotos posten.

